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Bericht zur 66. ÖM Kegeln Einzel Herren Allg. Klasse, Senioren und Jugend/
10. ÖM Sprint Herren

Der WGSC 1901 schickte erstmals nach einer langen Reihe von Jahren seine Kegler zur 66. ÖM im Einzel und Sprint nach Linz.

Für den WGSC spielten Franz-Josef Pamer (Allg. Klasse), Josef Schiel, Walter Vala und Manfred Weidner (alle Senioren).

Gleich bei der Ankunft am Bergbahnhof in Linz-Urfahr, wo sich die Kegelbahn der Linz-AG befindet, empfing uns brütende Hitze. Und das schon um 10 Uhr vormittags! Kühl war es nur in den unterirdischen Katakomben der Kegelbahn. Diese befand sich etliche Meter unter der Erdoberfläche.

Der TD Kegeln des ÖGSV, Peter Friedberger, eröffnete die 66. ÖM im Einzel mit einer kurzen Ansprache.
Gleich darauf stürzten sich alle in die Schlacht um jeden Kegel. Unser „Kaiser Franz-Josef“ begann als einer der ersten in der Allgemeinen Klasse. Sein Spiel war jedoch nicht so gut. Er befand sich in einer Formkrise, die er noch nicht abschütteln konnte. Sein Ergebnis dementsprechend, er wurde Letzter der Wertung seiner Klasse.

Super dagegen lief es für uns bei den Senioren. Um 14 Uhr begannen Walter Vala und Manfred Weidner. Beide lieferten sich in den ersten Sätzen eine beinharte Schlacht. Walter war zur Halbzeit vor Manfred. Dann aber verließen ihn irgendwie die Kräfte. Unerklärliche verhaute Würfe warfen ihn am Ende weit zurück. Er bleib schließlich bei 498 Holz hängen und wurde im Gesamtklassement Achter.

Manfred dagegen fand den Turboschalter und legte ihn blitzschnell um.
In den letzten beiden Sätzen fegte er mit Lichtgeschwindigkeit durchs Ziel – Ausbeute: 550 stolze Kegel!
Nun begannen wir zu hoffen. Die Stärksten der Senioren lauerten  noch in den Startlöchern. Einer der letzten Senioren-Meister, Franz Rampre-Fink (GSZ Graz) war schon geschlagen. Es warteten noch Walter Brandstätter, Alois Standhartinger, Rupert Bicking  und Gerhard Waltl darauf, Manfred den Sieg streitig zu machen. Nicht zu vergessen, auch das Tiroler Urgestein, Kurt Rieser und unser „Jolly-Joker“ Josef Schiel brannten darauf, einmal ganz oben zu stehen.
Rieser schaffte es nicht, er sackte bei 493 Holz ein. Ebenso Waltl, der am Ende dasselbe Ergebnis hatte. Beide somit weniger als Walter Vala.
Brandstätter aber drehte voll auf, kam beängstigend nahe an Manfred heran. Im Finsh ging ihm allerdings die Puste aus. Bei 543 Kegel hieß es für ihn: „Bis hierher und nicht weiter!“
Er war nun Zweiter und begann selber zu bangen, ob sein Ergebnis noch für eine Medaille reichen würde. Immerhin kamen noch zwei, die ihn gefährden konnten. Wie schon erwähnt, war Waltl diesmal zahnlos. Jeder Biss von ihm daneben. Brandis Allerwertester musste damit nicht eingesalbt werden. Auch Rupert Bicking landete wie Alois Standhartinger in der Mitte des Feldes, ohne die Führenden ernsthaft gefährden zu können.
Nun geschah etwas, womit wir alle nicht rechneten. Unser zuletzt völlig außer Form spielende Josef Schiel schaffte das Unfassbare. Mit 545 Holz schob er sich noch um 2 Kegel an Brandstätter vorbei!
Gold und Silber damit für den WGSC!

Die Siegerehrung wurde kurz nach Spielende noch auf der Bahn vorgenommen.
Gleich danach gings ins Hotel neben der Donau. Abends genossen wir den lauen Abend bei einem kurzen Spaziergang in der Linzer Innenstadt und einem Bummel entlang der Donau, wo riesige Passagierschiffe vor Anker lagen. Rund um das Brucknerhaus neben dem Hotel hatte man Sand ausgestreut, auf diesen Korbsessel aufgestellt, dass man sich am Meer zu wähnen glaubt.

Gleich nach dem Frühstück am nächsten Morgen gings wieder nach Urfahr zum Sprint. Wir begannen um 9 Uhr schon sehr zeitig, um möglichst bald damit fertig zu werden. Es war nämlich wieder sehr heiß in diesem Jahrhundertsommer.
Zunächst wurde eine Ausscheidungsrunde gespielt. Die ersten 16 durften dann in den Hauptbewerb. Neun mussten vorzeitig gehen, denn es waren nur 25 Spieler dafür gemeldet.

Josef Schiel und Manfred Weidner schafften als einzige von uns den Einzug in den Hauptbewerb mit dem Achtelfinale. Dann war für sie allerdings Endstation.
Stark hingegen der Tiroler Grünanger, der für die Linzer spielte.
Beim Einzel sehr schwach gewesen, geigte er diesmal groß auf. Wischte Schrattenecker einfach so vom Tisch und zeigte im Halbfinale auch vor dem Grazer Peter Friedberger keinen Respekt. Mit 2:1 pustete er ihn ins Nirwana. Im Finale hatte er es mit Franz Rampre-Fink zu tun. Das Glück blieb weiter auf seiner Seite, er konnte ihn brechen und den Sieg im Sprint einfahren!
Im Spiel um Platz 3 konnte sich Kurt Rieser gegen Peter Friedberger glatt mit 2:0 durchsetzen.

Die Siegerehrung wurde wieder auf der Bahn vorgenommen. Danach waren alle froh, endlich in den Pool jumpen zu können und damit der Hitze zu entkommen. Für uns dauerte es allerding noch eine gute Weile, mussten wir noch die lange Heimfahrt nach Wien hinter uns bringen.

Die Ausbeute bei der ÖM mit Gold und Silber war aber mehr als wir uns erwartet haben. Gleich beim ersten Antreten für den WGSC bei der ÖM. Ein gutes Omen?….

 Foto:

Einzel-Ergebnisse:

Sprint-Ergebnisse:

Bericht: Manfred Weidner

linz bei Kegel

 

 

 

 

 

 

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