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Kegeln

 Uhrturm WP-Kegelturnier GSZ Graz in Tragöß (Stmk.)

Der GSZ Graz veranstaltete sein Uhrturm-WP-Kegelturnier diesmal nicht in Uhrturmnähe, sondern ein bißchen weiter nordwestlich der steirischen Landeshauptstadt in Tragöß.

Gespielt wurde am Samstag, 23. April 2016. Wir entsandten dazu eine Mannschaft, bestehend aus Jaroensin „Jack“ Huanraluk, Josef Schiel, Walter Vala, Manfred Weidner und als Ersatz Erwin Salzer,  Franz-Josef Pamer. Als Schlachtenbummler hatten wir noch Karl Boskovitz und Alt-Sektionsleiter Peter Stöckl mit an Bord, die uns kräftig anfeuerten. Dazu gesellte sich später noch Obmann Alexander Boskovits mit seiner Familie, der nach uns am Turnierort eintraf.
Es regnete leicht, als wir in dem kleinen, malerischen Ort unweit Bruck/Mur eintrafen. Das Gasthaus Pici war bestens eingerichtet, um jedes Keglerherz höher schlagen zu lassen. So befand sich in der Gaststube auch ein Monitor, der die Spiele übertrug.
Die Bahn war selbst gut zu spielen, doch konnten sich einige nicht so recht mit ihr anfreunden. Darunter der Slowene Ales Peperko, der für den GSZ Graz spielt und eher unter den Erwartungen blieb. Seine Mannschaftskollegen sorgten aber dafür, dass sich der GSZ Graz wieder einmal mehr den Wanderpokal holte. Mit neuem Mannschaftsrekord als Tüpfelchen auf dem „i“! Nur um 3 Kegel mehr, als Hörende zuvor führten (!) Dazu ereichten sie mit Peter Friedberger (591) den Titel des Tagesbesten.
Wir kämpften alle wacker und schafften doch noch Platz 2, dicht verfolgt von den Salzburgern, die sich allerdings an unserem letzten Spieler, Manfred Weidner (522) die Zähne ausbissen. Er ließ nichts anbrennen und hielt Gerhard Waltl von den Salzburgern auf Abstand. Die Salzburger also auf dem 3. Platz, 4. wurde der GSV Kärnten und Letzter die B-Mannschaft der Grazer.
Die Linzer sagten leider in letzter Minute ab – Spielermangel.

Gleich nach dem Turnier folgte der Sprint, den die Grazer aus der Taufe hoben und der damit das erste Mal bei einem Turnier durchgeführt wurde. Wir waren alle gespannt, wie das ablaufen würde.
Ob es sich zeitlich ausgeht? Friedberger erklärte dann, dass für den Sprint nur 8 Spieler aufgestellt werden in der Reihenfolge der Einzelwertung des Turniers. Wer von den besten 8 nicht am Sprint teilnehmen wollte, wurde durch den nächsten in der Wertung nach unten ersetzt. Das war ein Glück für Walter Vala, rutschte er doch noch in den Bewerb. Allerdings bekam er als schwächster Einzelspieler Friedberger als Gegner.

Diesem unterlag er dann gleich 0:2 in der 1. Runde.
Als zweiter Wiener wurde Manfred Weidner nominiert. Er musste gegen Ales Peperko antreten. Als er dies erfuhr, sank sein Herz bis in die Hose. Gegen Peperko gewinnen? Unmöglich…
Aber: Aufgegeben wird nur ein Brief, niemals ein Spiel. Alle feuerten Manfred an und er schaffte das schier unglaubliche – er gewann 2:1, mit  nur einem (!) Kegel mehr im Sudden Victory.
Nächster Gegner Manfreds war dann – oh Schreck, kehr um und komm nicht wieder – Peter Friedberger! Manfred biß die Zähne zusammen und begann äußerst cool. Er zeigte dann wahre Bombenwürfe und erschoss im 1. Durchgang mehr als 100 Kegel, während Friedberger bei 80 oder so stecken blieb.
Nach dem Bahnwechsel zeigten sich bei Manfred aber auch die Nerven. Er brachte nichts vernünftiges mehr zusammen und musste sich von Friedberger überholen lassen. Wieder folgte der Sudden Victory darauf. Man glaube es kaum, Manfred gewann durch einen Fehler Friedbergers im letzten Wurf knapp und stand so als Sprintsieger fest.

Damit holte sich der WGSC erstmals nach langer Zeit wieder ein hervorragendes Ergebnis aus der Steiermark.

Bald nach dem letzten Spiel im Sprint wurde die Siegerehrung abgehalten. Sie verging schnell und alle waren sichtlich zufrieden mit den Preisen und Urkunden. So gab es für den einzigen Junior im Turnier,  Dennis Oberroithmair eine Tafel Schokolade als Belohnung für sein Mitmachen. Auch der letzte der Einzelwertung bei den Herren erhielt etwas – eine Riesen-Knackwurst als Trostpreis.

Am 15. Mai folgt unser Wiener Walzer WP-Turnier. Wir dabei auch einen Sprint durchführen

Ergebnisse:

Foto:

Bericht: Manfred Weidner

 

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