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Kegeln

13. Wiener Walzer WP-Kegelturnier
und 1. Sprint – Bericht

Unser 13. Wiener Walzer WP-Kegelturnier veranstalteten wir diesmal im Rahmen der Feierlichkeiten rund um das 115-Jahre-Jubiläum des WGSC 1901 am Pfingstsonntag, 15. Mai 2016.
Gespielt wurde auf der Kegelbahn des ASKÖ KSK Herz-Armaturen in Wien-Favoriten. Es meldeten sich zum Turnier zwar nur 4 Mannschaften, diese gaben aber alles, um den Wanderpokal zu gewinnen. Vor allem die Grazer waren enorm erpicht darauf, den Wanderpokal zum 3. Mal nach Hause zu tragen. Daher traten sie auch in starker Besetzung an. Peter Friedberger und Ales Peperko wollten dafür sorgen, dass es ihnen auch gelingt.
Zunächst sah es auch ganz so aus, als Peperko 574 Holz auf die Bahn knallte. Titelverteidiger GTSV Salzburg dagegen begann etwas schwach. Zwar konnte Hochradl mit 511 einigermaßen mithalten, aber die nächsten zwei Starter von den Salzburgern ließen diesen alle Hoffnung schwinden, da beide nicht einmal die 500er-Grenze überkletterten. Waltl startete zum Schluß eine Aufholjagd und erreichte immerhin hervorragende 550, das aber für den Sieg leider nicht reichte, nicht einmal für einen Platz unter den ersten Drei.
Sehr gut die Linzer mit Bajic und Bogdan, die 568, bzw. 549 erreichten und so nach ihren ersten beiden Spielern das Feld anführten.
Ein bißchen Katzenjammer hatten wir mit unserer eigenen Mannschaft, als wir zusehen mussten, wie Vala und Schiel sich vergebens bemühten, ein ordentliches Ergebnis zustande zu bringen. Beide erreichten nur 486 bzw. 470 Holz. Nach ihrem Spiel noch von einem Sieg zu träumen, oder gar zu hoffen, wäre doch einfach zu vermessen, um es in die Realität umzusetzen.
Bis allerdings unser Jack ins Spiel kam. Seine Leistung zuletzt war nicht sonderlich hervorragend. Zwar setzte er mit einigen 500er Akzente, brachte in der Meisterschaft sogar mit mehr als 560 ein respektables Ergebnis zustande, tümpelte aber in der folge etwas dahin. Mal war er ganz oben, dann wieder unten… eine Berg- und Talfahrt wie bei manchem von uns.
Was er uns aber an diesem Tag zeigte, konnten wir uns in den kühnsten Träumen nicht vorstellen. Er begann superstark und schaffte im 1. Satz 142, im zweiten sogar 177 (!). Damit hielt er nach 60 Würfen bei sagenhaften 319 Holz. Soviel dürfte von uns bisher noch niemand erreicht haben. Wir wagten schon zu hoffen, dass er als zweiter Spieler nach Adelsberger, der einmal 602 erreichte, auch einen 600er schaffen würde. Nach dem 3. Satz fehlten Jack noch 136 Holz zur Krönung. Und er schaffte sie! Genau auf den Kegel. Es wurden wirklich 600! Damit riss er uns alle von den Sitzen und wir begannen wieder zu hoffen.
Lagen wir nach zwei Spielen noch auf dem letzten Rang, schoben wir uns jetzt auf den 3. Platz mit nur 16 Kegel Rückstand auf den Zweiten, den Grazern und 45 Kegel auf den Ersten, den Linzern. Die Salzburger rutschten zwischenzeitlich auf den letzten Platz mit beruhigenden 59 Kegel Abstand zu uns.
Im Finaldurchgang lag dann alles auf den Schultern unseres letzten Starters, Manfred Weidner. Von ihm hing es ab, ob wir unseren 3. Platz halten konnten, oder uns ein bißchen nach vorn verbessern.
Es wurde dann doch mehr, viel mehr, als wir uns zuvor ausmalten.
Weidner ließ nichts anbrennen und sorgte mit 150 im 1. Satz für ein respektables Zwischenergebnis.
Peter Friedberger lag mit 141 Kegel aber nur knapp dahinter. Im zweiten Satz überholte Friedberger Weidner um 3 Kegel. Dann passierte dem Grazer Zugpferd im 3. Satz ein Malheur. Er brach ein und schaffte nur 115 Holz. Das war der Grundstein zu unserem Sieg. Wäre er in Form gewesen, hätten die Grazer den Sieg mit Leichtigkeit heimgetragen. So schafften wir es, die Grazer zum Schluß noch um winzige 6 Holz abzuhängen und den Wanderpokal zu 3. Mal zu gewinnen!
Unglücklich der Ausgang für die Linzer, bei denen es für Markus Oberroithmair völlig verkehrt lief und er nur ein mageres Ergebnis von 468 zusammenbrachte. Damit rutschten sie auf den 3. Platz zurück, 27 Holz hinter uns und 21 Holz hinter den Grazern.
Großes Pech hatten die Salzburger, bei denen auch ein starker Waltl nichts ausrichten konnte. Sie landeten mit 22 Holz Rückstand hinter den Linzern auf dem 4. Platz.
Anschließend folgte der Sprint, bei dem die besten 8 der Einzelwertung im vorangegangenen Turnier startberechtigt waren.
Von uns waren dies Jack Huanraluk (1.) und Manfred Weidner (6.).
In der 1. Runde ging allerdings Weidner k.o. gegen Bajic (LGKSV), obwohl er den ersten Satz überlegen gewann. Im SV nach Gewinn des 2. Satzes machte dann Bajic alles klar.
Jack konnte sich mit 2:0 gegen Schrattenecker (GTSV Salzburg) souverän durchsetzen.
Die Überraschung des Tages lieferte dann der Sohn Peter Friedbergers, Georg (GSZ Graz), der seinen Vereinskollegen Ales Peperko schon in der 1. Runde eliminierte.
Waltl (GTSV Salzburg) konnte Bogdan (LGKSV) knapp mit 2:1 den Weg zum Ausgang zeigen und kam damit eine Runde weiter.
Im Halbfinale setzte sich Georg Friedberger nach hartem Kampf mit unserem Jack 2:1 durch und war damit im Finale. Das 2. Halbfinale gewann Bajic überlegen gegen Waltl.
Friedberger gegen Bajic im Finale war ein packendes Duell. Zunächst las Bajic seinem Kontrahenten mit 103 im 1. Durchgang die Leviten. Den zweiten Durchgang konnte Friedberger aber für sich entscheiden, daher SV. Da hatte er mehr Glück, da Bajic anscheinend der Atem ausging. Friedberger gewann das Finale und wurde 1. Sprintersieger unseres Wiener Walzer Turniers.
Im Spiel um den 3. Platz behielt Waltl die Oberhand gegenüber Jack. Damit für die Salzburger ein kleiner Trost, zumindest im Sprint auf dem Stockerl zu stehen.

Abends folgte dann die Siegerehrung beim Jubiläumsabend im Festsaal des Hauses der Begegnung im 15. Bezirk.

Ergebnisse:

Foto:

Bericht: Manfred Weidner

 

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