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Kegeln
Bericht Donau-Wanderpokal-Kegelturnier Linz 1.10.2016

Der nun schon zum 15. Male stattfindende DWP in Linz stand diesmal ganz im Zeichen der Hausherren.
Allerdings hatten wir dabei ein Wörtchen mitzureden, denn der Ausgang wurde denkbar knapp.
Wieder war es sehr heiß, als wir vormittags in der Stahlstadt eintrafen. Linz liegt wohl nahe am Äquator 😉
Den ersten Start eröffneten die Linzer mit ihrer A- und B-Mannschaft. Schmidjörg kegelte für die A-Mannschaft wie besessen, erreichte 548, weit vor seinem Mannschaftskollegen Standhartinger, der „nur“ 523 aufzuweisen hatte.
Doch gingen sie damit in Führung und die sollte lange halten. Ihre B-Mannschaft war aber durch die schwachen Ergebnisse von Jerry Traxler und Markus Oberroithmair arg im Hintertreffen. Sie lag lange Zeit am letzten Platz, bis sie Werner Grünanger (541) und Ivan Bajic (546) aus dem „Sarg“ hervorholte.
Von uns begann zunächst Erwin Salzer, der immerhin 508 erreichte. Nach ihm Jack, dieser war mit 523 schon viel besser. Hoffnung auf den Sieg hatten wir noch nicht. Die keimte nach dem Spiel von Walter Vala jäh auf. Walter spielte wie in seinen besten Zeiten und zauberte 545 aus dem Hut! Damit kitzelten wir die Linzer A-Mannschaft schon gehörig. Es lag nun an Manfred Weidner, den Sack zuzumachen. Zusammen mit Bogdan Preda ging er in der letzten Startrunde in die Arena. Bogdan ist ein sehr guter und starker Spieler der Linzer. Es war kaum zu hoffen, dass wir die noch einholen könnten, geschweige denn überholen.
Wie das (Kegler)Leben so spielt, kams (fast) anders. Bogdan versank in einer unbegreiflichen Schwäche, schaffte nicht einmal 500. Manfred allerdings “nur“ 525. Fünf Kegel mehr und wir hätten gewonnen! So mussten wir uns mit 4 Kegel weniger mit dem 2. Platz begnügen. Hätten wir 4 Kegel mehr gehabt und damit Gleichstand, wären wir trotzdem Zweiter geblieben, da die Linzer im Abräumen über 30 Kegel mehr hatten.
Bei den Salzburgern ragte nur Kurt Rieser heraus, der mit 558 Holz auch Tagesbester wurde. Seine Vereinskollegen hatten diesmal nur Kleingeld aufzuweisen und tümpelten zwischen 502 – 504 umher.
Dabei gewannen sie im Vorjahr, aber auf einer anderen Bahn. Der gefürchteten Uni-Bahn in Linz-Dornach. Diese ist so schwer, dass kaum jemand dort 500 macht. Rieser hatte damals 474, jetzt um 84 Kegel mehr.
Vierte wurde die Linzer B-Mannschaft Dank Bajic und Grünanger.
Die Kärntner spielten alle außer Form. Nur Griengl konnte als Mannschaftsbester mit 506 etwas überzeugen. Sie wurden schließlich Fünfter.
Den letzten Rang belegte die 2. Garnitur der Salzburger. Nur Josef Einberger konnte bei ihnen mithalten und hätte mit 538 eigentlich in der A-Mannschaft der Salzburger spielen sollen.
Kurz nach Ende des Turniers begann gleich der Sprint. Die besten 8 der Einzelwertung waren dabei zugelassen. Schmidjörg sagte dafür ab, so rückte der 9., Standhartinger, noch auf.
Rieser machte dann in der 1. Runde aus Standhartinger Kleinholz und besiegte ihn mit 2:0.
Prinz konnte mit Müh und Not seinen Vereinskollegen Grünanger mit 2:1 eliminieren.
Unser Walter ging gegen Vala trotz Mehrholz mit 1:2 unter.
Glück hatte hingegen Manfred in seinem Spiel gegen Bajic, dem zweitstärksten Linzer in der Einzelwertung. Im Sudden Victory besiegte er ihn noch 2:1.
Im Halbfinale machte dann Rieser gegen Prinz alles klar. Er gewann überlegen mit 2:0. Manfreds Spiel gegen Einberger stand auf Messers Schneide, als er den ersten Satz verlor und im zweiten ebenfalls überholt werden könnte. Doch gingen die Kegel nach der abgelaufenen Zeit bei Einberger rauf und er hatte den Punkt! Einberger beschwerte sich zwar, da die Organisatoren versäumten, die Uhr anzuhalten, wenn es ein Bahngebrechen gab, doch wurde zu seinen Ungunsten entschieden. Ob das gerecht war oder nicht, bleibt dahingestellt. Jedenfalls muss man innerhalb 8 Minuten fertig sein und Beschwerden nicht erst nachher machen. Es kam also zum Sudden Victory, das allerdings Einberger gewann.
Finale also Rieser gegen Einberger, ein Kampf der Giganten, das Einberger glatt mit 2:0 für sich entschied. Er wurde damit erster Linzer Sprintkönig.
Im Spiel um den 3. Platz setzte sich Manfred gegen Prinz knapp mit 2:1 durch.
Danach labten wir uns kurz am Urfahranermarkt, dem Rummelplatz der Linzer, ähnlich dem Wiener Prater, der zwei Mal jährlich – im Frühjahr und im Herbst -stattfindet.
Bei der Siegerehrung im Vereinslokal der Linzer nahe der Stadtautobahn wurden alle Preise vergeben und noch ein Weilchen miteinander geplauscht, bevor wir uns wieder nach Osten in unsere Heimatstadt verzogen.
Fazit: Linz ist ein guter Boden für ein Turnier, besonders die Bahn der Linz-AG beim Bergbahnhof in Urfahr. Schade, dass wir nur knapp am Sieg vorbei schrammten, aber der 2. Platz ist auch etwas Besonderes!

Ergebnisse:

Sprint:

Foto:

Bericht: Manfred Weidner

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