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Kegeln

Bericht 67. ÖM Kegeln Mannschaft Linz

Die 67. ÖM im Kegeln mit Mannschaft und Cup wurde am Wochenende des 21. und 22. Mai 2016 in Österreichs Stahlstadt, Linz, abgehalten.
Zum Mannschaftsbewerb, der wie immer als erste Veranstaltung beginnt, haben sich 7 Mannschaften aus 5 Vereinen gemeldet. Austragungsort war die Bahn der Linz AG in unmittelbarer Nähe der Pöstlingbergbahn in Linz-Urfahr. Eine schöne Bahn, vor kurzem mit Platten runderneuert.

Am Samstag, 21. Mai 2016, trafen alle Teilnehmer um 10 Uhr vormittags beim Spielort ein.
Organisationsleiter Andreas Prinz hielt in Vertretung des abwesenden LGKSV-Obmannes Gerhard Traxler die Eröffnungsansprache und übergab dann an TD Peter Friedberger, der allen einen guten Verlauf mit möglichst viel Holz (nicht nur vor der Hütte) wünschte.
In Anwesenheit des ÖGSV-Kassiers Günther Koch, der sich sehr in die Organisation einbrachte, fleißig mit seiner Kalaschnikow-Kamera eine Fotosalve nach der anderen von den teilnehmenden Spielern sowie auch von der Siegerehrung schoss, ohne jemand dabei zu verwunden, begann man dann mit dem ersten Spiel.
Als erster Starter von uns machte sich Manfred Weidner bereit. Sein Spiel war eher durchwachsen. Im Gegensatz zu Innsbruck 2015, wo er nur 489 Hölzchen umschmiss, konnte er diesmal etwas zulegen und hielt bei 513 Kegel. Da niemand von den anderen Gegnern mehr erreichte, führte auf einmal der WGSC die Rangliste an.
Doch die nächsten Starter sorgten schon für eine Änderung der Rangliste, spielten sie doch erheblich besser. Walter Vala kam in der Runde darauf zum Zug. Er hatte aber schon im ersten Satz große Probleme. Im zweiten Satz zeigte er dann, was er kann. Doch stark verbessern konnte er sich auch nicht. Immerhin überquerte er die 500er Marke mit 503. Wir lagen jetzt nicht mehr im Spitzenfeld, sondern eher etwas hinten. Große Hoffnungen setzten wir auf unseren Jaroensin „Jack“ Huanraluk, der beim Wiener Walzer zuvor 600 Holz erreichte. Vielleicht kann er uns kräftig nach vorne pushen? So weit, dass unser letzte Starte, Josef Schiel nur mehr gemütlich spielen müsste?
Eine fromme Hoffnung, die jäh ihr Ende fand, je mehr wir Jack zusahen. Er fand einfach nicht ins Spiel.
Er konnte nur in den letzten beiden Sätzen etwas aufholen, doch es reichte nicht. Mehr als 498 waren diesmal nicht für ihn drinnen. Josef musste nun die Kastanien für uns aus dem Feuer holen.
Wir er es schaffen? Er müsste zumindest 550 erreichen, um unsere Aufstiegschancen zu wahren.
Es bleib aber beim Traum…. Josef blieb stecken und erzielte nur 482.
Damit waren wir zwar besser als die Salzburger B-Mannschaft und auch die B-Mannschaft der Grazer, landeten aber letztendlich auf dem 5. Platz. Zu wenig für den Aufstieg zum Cupfinale am Sonntag. Glück hatten die Kärntner, die sich aber auch verdient vor uns als 4. setzten. Zwar klappte es bei Robert Pucher nicht ganz so wie gewünscht, da er mittendrin gehörig einbrach, aber Dank seiner Klasse doch 528 nach einer fulminanten Aufholjagd im Finalsatz erreichte. Der Kärntner Griengl war der Einzige, der das Ergebnis seines Vereines arg mit 475 verschlechterte und uns kurzfristig hoffen ließ. Schnepf und zuletzt Bicking holten aber alles aus sich raus und drückten ihre Mannschaft damit weit nach oben. So festigten sie ihren Vorsprung nicht nur, waren am Ende noch mit mehr als 70 Holz weit vor uns.
Bei den Salzburgern schwächelte als Einziger nur Christian Unterasinger (482). Alle anderen ließen nichts anbrennen. Trotzdem lagen zwischen ihnen als 3. und dem KGSV Kärnten nur 5 Holz (!)
Bei den Linzern kam ausgerechnet ihr stärkster Spieler, Alois Standhartinger, ins Fegefeuer mit 491.
Auch der junge Ivan Bajic, der schon beim Wiener Walzer mit 568 Kegel überzeugte, hatte nicht mehr als 495, aber mit 15 Fehlwürfen (!). Ohne diese wäre er erheblich besser gewesen. Prinz (548) und Preda (545) machten dann für die Linzer alles klar – 2. Platz.
Keine Chance aber für alle gegen die Löwen aus Graz. Die spielten wie besessen, als gelte es, die Welt zu erobern. Zwar hatten Kermautz und der Sohn Friedbergers, Georg, jeweils nur 519, aber Peter Friedberger (577) und Peperko (581) ließen dann keine Zweifel aufkommen, wer der Sieger sein wird. Sie hatten am Ende mehr als 100 Holz Vorsprung vor dem Zweiten, den Linzern.
Peperko gewann außerdem die Tageswertung im Einzel.
Jammerschade nur, dass wir als 5. nun im Cup nicht startberechtigt waren und eigentlich abreisen müssten, wenn sich das bereits gebuchte Hotel nicht stornieren ließe. Wir mussten also bleiben.
Der inzwischen hinzukommende ÖGSV-Präsident Duschet erklärte zum Abschluss des Tages, dass Österreich die Organisation der nächsten EM übernehmen wird. Diese findet 2018 im burgenländischen Ritzing statt. Wir müssen uns daher bestens vorbereiten darauf und werden daher die nächste ÖM in Mannschaft/Cup 2017 ebenfalls in Ritzing abhalten.
Abends fanden wir uns dann alle bei einem Pizzaschmaus in einer Pizzeria gegenüber unseres Hotels in der Urfahrer Hauptstrasse ein. Einige blieben recht lange dort, zumal es auch eine Teambesprechung gab. Nachdem alle Bäuchlein voll waren, legte sich der Rest frühzeitig aufs Ohr, um am nächsten Tag ausgeruht zu sein.
Der Sonntag fing mit einem herrlichen Wetter an. Sehr warm und der Himmel über Linz tiefblau.
Schon um 8 Uhr trafen alle Teilnehmer bei der Kegelbahn ein. Nach den Vorbereitungen fing man pünktlich um 9 Uhr mit dem ersten Spiel im Cup an.
Dieses gewann Kermautz mit 4 Punkten vor dem LGKSV und Kärnten. Salzburg wurde Letzter mit nur einem Punkt.
Das zweite Spiel war spannend. Da holten die Salzburger mächtig auf. Zusammen mit den Grazern und Linzern erreichten sie jeweils 3 Punkte. Diesmal blieb Kärnten auf der Strecke und wurde Letzter mit nur einem Punkt.
Die Linzer lagen auch nur einen Punkt hinter den Grazern, die Salzburger ebenfalls einen Punkt vor den Kärntnern.
Im 3. Spiel dann die Entscheidung. Peter Friedberger von den Grazern holte souverän volle 4 Punkte für seine Mannschaft nach Hause. Die Salzburger mit ihrem Tiroler Urgestein Kurt Rieser pusteten sich mit 3 Punkten auch mächtig nach oben und lagen damit nur mehr einen halben Punkt hinter den Linzern an 3. Stelle. Kärnten und Linz teilten sich die Punkte mit je 1 ½.
Gegen Ende des Cups traf auch der LGKSV-Obmann Traxler am Spielort ein und verfolgte als ehemaliger Kegler und jetziger Bowlingspieler interessiert das Geschehen. Sicherlich hielt er unter dem Tisch auch kräftig die Daumen für seine Mannschaft.
Das letzte Spiel war dann entscheidend. Der Sieg der Grazer war schon sicher, es ging nur mehr um den 2. Platz zwischen den Linzern und den Salzburgern. Kärnten hatte keine Chance mehr, sich zu verbessern. Waltl von den Salzburgern hatte jedoch arge Probleme, ins Spiel zu finden. Daher hatte der Linzer Prinz keine Mühe, den Platz für seine Mannschaft zu halten.
Peperko spielte wieder stark, hatte es sogar auf der Hand, 600 zu erzielen, doch wurden es letztendlich „nur“ 578, mit diesen er abermals Tagesbester wurde.
Fazit des Cups: Rangfolge absolut gleich wie in der Mannschaftwertung. Die Grazer bewiesen wieder einmal mehr, dass sie stets für Doppelsiege gut sind. Ihre Dominanz zu durchbrechen wird für das Restösterreich erklärtes Ziel sein.

Foto:

Ergebnisse:

Bericht: Manfred Weidner

 

 

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