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Boyer

boyer

Geboren am 27. 08. 1942 in 1200 Wien (im ehemaligen Brigittaspital, jetzt Schülerheim),
also ein Ur-Brigittenauer und lebt noch immer in seiner Heimatstätte.

Als Wien in Schutt und Asche lag, besuchte er 1948 das Bundestaubstummen-Institut, in Wien 13 (jetzt: Gehörlosen-Bildung), unter dem Direktor Hofrat Laurenz Legl (+ 22.3.1962). Von 1948 – 1956 lernte er, unter dem damaligen Taubstummenlehrer Hofrat Prof. Hans Kindermann (später wurde Direktor der TBST-Schule und verunglückte am 28. Februar 1978) der viel Wissen, besonders in Geschichte und Politik besaß. Nach dem Schulaustritt im Jahr 1956, an seinem 14. Geburtstag, erlernte er das Schneider-Handwerk, welches er 1959 mit Erfolg abschloss, obwohl er gar nicht wollte. Sein Traumberuf wäre Tapezierer für Möbel gewesen, aber er bekam keine Stelle.

Nach vielen diversen Firmen, meist Druckereien, arbeitete er dann an seiner vorletzten Arbeitsstätte als Zuschneider bei der Fa. Brenner im 6. Wiener Gemeindebezirk, wo er sich in 8 Jahren bis zum Werkstättenleiter hinaufarbeitete und mit der Herstellung von Autoschonbezügen (Autodecken) beauftragt war.

Nach seinem freiwilligen Austritt aus der Firma, kam er seit 1976 als Gemeindebediensteter in das Magistrat der Stadt Wien (Rathaus) – MA 6 – Rechnungsamt und war dort 23 Jahre lang beschäftigt. Im Juli 1999 ging er in Pension. Ferdinand BOYER war 8 Jahre lang verheiratet.

Die sportliche Laufbahn des Ferdinand BOYER:

Als 14 jähriger Junge hatte er zum ersten Male Kontakt zu den Gehörlosen Sportwelt und
wählte als Tischtennisspieler den WGSC 1901 – Sektion Tischtennis und errang im Jahre 1956
bei der TT-Schülermeisterschaft , im 5. Bez., Arbeitergasse (Pfarrheim) eine Urkunde für den 3. Platz.
Danach brachte er in diversen Verbandsmeisterschaften viele gute Leistungen für den WGSC.

Schon seit 1962 war er für den WGSC 1901 tätig und hatte viele Funktionen inne. Nebenbei als TT-Spieler, wie auch als Mannschaftskapitän und vertrat von 1962-1977 auch die TT-Sektion als Stellvertreter für den legendären Willy “Mikki” Mikulasek (+ am 7. Mai 1985), mit dem TT-Sektionsleiter zusammen. Fr. Hermine Gubi-Jostal, dzt. 91 Jahre alt, war die Vorgängerin der TT-Sektionsvertretung.

Weitere Stationen:

WGSC 1901 – Mitglied seit 1957 bis dato, 1962/1966 als Presswart, 1970/72 und 1980/82
als Revisor, sowie 1995 und seit März 1999 als Beirat und nebenbei seit 2000 als stv. TT-Sektionsleiter, für den Sektionsleiter Hans Jürgen Domes.

Sportliche Auszeichnungen:

1977/78 – “20 Jahre” vom TT-Verband; 1986 – “Goldene Ehrennadel” vom WGSC 1901; 1990 “Goldene Ehrennadel” der Landessportorganisation Wien, durch Stadtrat Dr. Häupl,
dzt. Bürgermeister der Stadt Wien; am 8.Juni 1996 im Haus der Begegnung (1210 Wien)
beim 95 Jahre Jubiläum des WGSC 1901 zum “Ehrenmitglied des WGSC 1901″ ernannt,
“ÖGSV Ehrenmitglied”, verliehen am 15. Sept. 2001 in Graz (70 Jahre ÖGSV) verliehen durch Präsident Herbert Grill.

Zusätzliche andere Funktionen f. d. WGSC 1901:

Vom ÖGSV 1931 – Berufung zum Verbandskassier 1981 – 1985 und 1985 – 1993 zum stellv. Generalsekretär und Organisation f. d. Österr. Teams bei den CISS-Gehörlosen Weltspielen in Sofia, Bulgarien (1993) unter dem ÖGSV Präsidenten Franz Neuweg, (seit 1979 als WGSC Ehrenobmann und seit 1993 ÖGSV Ehrenpräsident).
1981 Betreuung der TT-Teams bei den CISS Gehörlosen Weltspielen in Köln (Deutschland).

1995 – Mitarbeiter f. d. Österr. Gehörlosen Bund, unter Präsident Prof. Peter Dimmel, bei den XII. World Congress of Deafs (WFD), Weltcongress der Gehörlosen in Wien vom 6. – 15. Juli 1995.

Träger der Goldenen ÖGSV-Verbandszeichen und des Silbernen Verdienstzeichen der Republik Österreich (1993).

Meine Hobbys:

Geschichte, Politik, Genealogie, Reisen, Kenner der Geschichte der Weltausstellungen;
1998 Lissabon und 2000 Hannover besucht

MOTTO:

Getreu der grünweißen Farbe, dem WGSC 1901 (seit 1957) und SC Rapid (seit 1954).
Vor allem ein Hoch der Jugend der Zukunft!!!

Wien, im Februar 2003

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